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Drittanbietersperre

Was ist das?

Kostenlose Apps sind meist über Werbebanner finanziert. Bei seriösen Werbebannern landet man auf einer Seite, auf der man Informationen zum Beworbenen erhält.
Unseriöse Anbieter nutzen einen solchen Link, um damit einen Abovertrag ab zu schließen. Dabei erfolgt die Abrechnung dieses Vertrages über die Telefonrechnung.
Eine Beschwerde beim Mobilfunk-Provider führt zu nichts, da dieser die Kosten und die Verantwortung auf den Abo-Anbieter schiebt. Diesen Anbieter nennt man dann Drittanbieter.
Mit einer Drittanbietersperrre kann man nun generell dieses Bezahlmodell abschalten.

Wie richte ich eine Drittabietersperre ein?

Diese muss beim Provider (T-Mobile, Otello, O2 usw.) beantragt werden. Laut Gesetz ist der Anbieter verpflichtet eine solche Sperre kostenfrei ein zu richten.
Hier ein Auszug zum Stand bei den verschiedenen Mobilfunkanbietern:

Bei Telekom beziehungsweise T-Mobile, Vodafone und O2 funktioniert der Informationsfluss im Bezug auf die für den Nutzer kostenfreie Drittanbietersperre bereits tadellos – auf der jeweiligen Homepage gibt es rasch auffindbar die Anleitung zu diesem Dienst. Bei der Telekom existieren mehrere Varianten, unter welchen man wählen kann: Sperre von Business-Diensten wie Nachrichten, Wetter oder Börsenkurse, Sperre von Consumer-Diensten wie Chats, Klingeltöne oder Spiele, oder die Sperre von Diensten mit Inhalten für Erwachsene, die für Kinder und Jugendliche gedacht ist. Die gewünschte Version wird mit einem kurzen Anruf auf der Hotline eingerichtet.
Der Netzbetreiber O2 bietet ebenfalls drei verschiedene Möglichkeiten zur Drittanbietersperre: ein “all-inklusive”-Service, das heißt, es werden alle Drittanbieter-Dienste gesperrt, auch die von O2 selbst, die Variante, welche die O2-Dienste von der Sperre ausnimmt und jene, in der zusätzlich auch mpass Dienste verfügbar bleiben. Auch bei O2 genügt ein kurzer Anruf auf der Hotline.
Vodafone informiert mit einem kurzen Satz über die Möglichkeit, Drittanbieter mit einem Anruf auf der Hotline sperren lassen zu können.
Bei den meisten anderen Mobilfunkanbietern, etwa E-Plus, Base oder Simyo, hat sich das neue Gesetz offensichtlich noch nicht ganz durchgesetzt, zumindest nicht als Information für den Kunden – auf der jeweiligen Homepage wird zwar erklärt, worum es sich bei einem Drittanbieter handelt, doch nach einer Anleitung zur Drittanbietersperre sucht man (bisher noch) vergeblich.

Quelle:http://www.drittanbietersperre.com/

Brauche ich das?

Das kommt ganz auf die persönlichen Gewohnheiten an. Wenn man viele kostenlose Apps benutzt und aus Neugier oder Versehen auf Werbebanner klickt, so ist solch eine Sperre sinnvoll.
Hat man kostenpflichtige Dienste abonniert, die über die Telefonrechnung abgerechnet werden, so muss man mit seinem Provider klären, ob eine eingeschränkte Sperre möglich ist.
Hat man keine solchen Dienste abonniert, so kann es kaum schaden. Man muss nur wissen, dass dann ein Bezahlen per Handyrechnung nicht oder nur nach Aufhebung der Sperre möglich ist.

Für weitere Informationen:http://www.drittanbietersperre.com/ oder bei Google nach Drittanbietersperre suchen

1 Kommentar zu Drittanbietersperre

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